Wettbewerbe & Projekte

zur Förderung der Altgriechischen Sprache.

Förderprojekt: Aufführung der Oper Helike Athanatos.

Werden Sie Partner unseres bisher größten Projekts, der Aufführung der Oper Helike Athanatos.
Hierfür suchen wir jedes Jahr Orchester mit Chor oder Theatergruppe zur Kooperation. Diese Künstler-Gruppe von 15 bis zu 70 Personen je nach Ihren Möglichkeiten darf zwei Wochen kostenlos bei uns wohnen.

Das Hellenikon Idyllion ist eine musisch-kulturelle Begegnungsstätte an der Nordwestküste des Peloponnes in Griechenland. Zu Ehren der Ausgrabung der antiken Stadt Helike nahe der Stadt Egion haben wir einen internationalen Opern-Kompositionswettbewerb veranstaltet. Das Opernlibretto in Altgriechisch war bereits verfasst gewesen (Dr. Franz Knappik, Philosophie, Griechisch und Musikwissenschaft, München). Aus dem Wettbewerb gingen drei Gewinner hervor, Sie können sich eine der drei Opernvertonung aussuchen, danach liegt die musikalische Bearbeitung in Ihrer Hand.

Die Oper Helike Athanatos (Helike unsterblich) beginnt in antiker Zeit mit der Geschichte eines Liebespaares, welches die Zerstörung seiner Heimatstadt Helike durch ein Erdbeben überlebt. Den dramaturgischen Wendepunkt stellt der Wechsel in die Gegenwart dar, in der ein Team von Archäologen nach der versunkenen Stadt sucht. Diese Suche wird durch ein weiteres Erdbeben zwar erschüttert, doch bringt es im selben Moment einen Teil der Ruinen des Poseidon-Tempels zum Vorschein. Die Oper endet mit einer triumphalen Feier zu Ehren der Archäologie, der griechischen Heimat und der unsterblichen Liebe mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen.

Die Aufführung wird archäologisch Interessierte, Liebhaber der altgriechischen Sprache und Kultur und auch Liebhaber eindrucksvoller Opernmusik anziehen. Die Bandbreite des Publikums wird also sehr groß sein.

Wir laden Sie ein, bis zu zwei Wochen kostenlos bei uns zu wohnen. Außerdem werden die Aufführungen auch in antiken Theatern stattfinden. Somit werden Sie griechische (Kultur-)Geschichte kennenlernen. Wir würden uns auch freuen, wenn Sie die griechische Oper zu weiteren Aufführungen mit in Ihre Heimat nehmen. Dies würde die dort lebenden Griechen interessieren und gleichzeitig Archäologieliebhaber, Philologen sowie Kultur- und Griechenland-Freunde anlocken.

Gerne senden wir Ihnen ab sofort auf Anfrage unverbindlich das Libretto in altgriechischer Sprache und deutscher Übersetzung per E-Mail zu. Außerdem stehen Ihnen die Ergebnisse dieses Opernwettbewerbes zur Verfügung. Wir senden wir Ihnen auch per E-Mail unverbindlich die Partituren der ersten drei Preisträger zu, damit Sie die zu Ihrem Orchester passende Opernvertonung spielen und singen können.

Sie sind interessiert? Dann melden Sie sich an unter info@idillion.eu

Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen.

Wettbewerb 2003

Zu Ehren des griechischen Dichters der Antike Pindar (522-446 v. Chr.) und der Olympiasieger des antiken Hellas.

21 Kompositionen aus elf Nationen (Brasilien, Kanada, USA, Australien, Japan, Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Österreich und Spanien) wurden eingereicht. Die Jury tagte am Samstag, dem 12. Juli 2003, unter Vorsitz des Wettbewerbsinitiators Andreas Drekis im Hellenikon Idyllion. Der Jury gehörten Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich und Griechenland an.

Wettbewerb 2005

Die musisch-kulturelle Begegnungsstätte Hellenikon Idyllion veranstaltet einen Wettbewerb, der klassisches Griechisch, philosophisches Denken und künstlerische Entfaltung verbindet. Dabei ist es das Ziel, die Beschäftigung mit der griechischen Sprache und Kultur zu fördern.

Aliter homines, aliter philosophos loqui putas oportere? Sin aliud quid voles, postea. Mihi enim satis est, ipsis non satis. Negat enim summo bono afferre incrementum diem. Quod ea non occurrentia fingunt, vincunt Aristonem., you can change me anytime click here,

Wettbewerb 2010

Internationaler Wettbewerb zur Vertonung eines in Altgriechisch geschriebenen Librettos Helike Athanatos (Helike unsterblich) über die versunkene antike Stadt Helike und ihre bald zu erwartende Entdeckung mit dem Triumph der archäologischen Forschung.

Wettbewerb 2011

Das Ziel dieses Wettbewerbs ist es, klassisches Griechisch, philosophisches Denken und musisch-künstlerisches Schaffen miteinander zu verbinden.

Dabei ist es unser Anliegen, die Beschäftigung mit der altgriechischen Sprache und Kultur erneut intensiv zu fördern. Angesprochen sind Schüler ab ca. 15 Jahren und älter.

Förderprojekt 2014

Helike Athanatos Lese-Aufführung (Premiere)

Franz Knappiks Libretto wird am 05. September im Garten der Musen gezeigt. Ausführende sind die Gruppe Dithyrambos, 14 Griechisch lernende Gymnasiastinnen des Humanistischen Bundesgymnasiums aus Wiener Neustadt (Österreich), die gemeinsam mit ihrer Griechischlehrerin, Mag. Maria Wagner, sich mit voller Begeisterung diesem Text widmen.

Förderprojekt 2015

Altgriechischklasse des Gymnasiums Husum
Theaterauffürung in altgriechischer Sprache

Das Libretto Helike Athanatos als Theaterstück in altgriechischer Sprache aufgeführt von 18 Altgriechisch lernenden Schülern des Gymnasiums Husum, die gemeinsam mit ihren drei Lehrern zwei Wochen lang für die abschließenden Proben bei uns eingeladen waren.

Wettbewerb 2017

Internationaler Wettbewerb zur Förderung der altgriechischen Sprache

Die Aufgabe für dieses Jahr besteht darin einen eindrucksvollen Videoclip zu gestalten (max. 10 min. Dauer), welcher sowohl junge Leute als auch Erwachsene jeden Alters für die altgriechische Sprache begeistern soll.
Der Clip soll in Form eines Theaterstückes erstellt werden. Die Dialoge in diesem Theaterwerbestück können auf englischer, deutscher, französischer und natürlich auch auf neugriechischer Sprache in Gruppen mit max. je 3 Personen erstellt werden, wobei eine/r Altgriechisch lernen sollte.
Ihr könnt die unterschiedlichen Sprachen natürlich auch in einem Dialog vermischen, jedoch ist es wichtig, dass ein Teil der Dialoge auf Altgriechisch geführt wird.

Wettbewerb 2018

Ausschreibung eines internationalen Wettbewerbs zur Förderung der altgriechischen Sprache und klassischen Philosophie durch Dichtkunst und Komposition.

In Anknüpfung an unseren Altgriechisch-Wettbewerb «Agon Aretes» im Jahre 2005, den Opern-Kompositionswettbewerb 2010 «Helike Athanatos» und den Altgriechisch-Wettbewerben «Agon Armonias» (2011, 2012, 2017) schreiben wir nun einen weiteren Wettbewerb aus.

Ziel dieses Wettbewerbs ist, klassisches Griechisch, philosophisches Denken und musisch-künstlerisches Schaffen miteinander zu verbinden.

Wettbewerb 2019

Agon Armonias (Wettbewerb der Harmonie) 2019
Musisch-künstlerischer Wettbewerb zum Kennenlernen der antiken griechischen Kultur und Literatur

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, philosophisches Denken und musisch-künstlerisches Schaffen miteinander zu verbinden. Die Aufgabe des Wettbewerbs besteht darin ein beliebiges Zitat eines altgriechischen Philosophen, oder eine Strophe eines altgriechischen Dichters, entweder in einer modernen Sprache Ihrer Wahl oder in Altgriechisch oder Lateinisch auszuwählen, darüber ein Gedicht zu schreiben und es in Form eines Liedes in einem Video zu verpacken. Ziel ist, die Hauptaussage des Zitates umzusetzen, für die Rezipierenden greifbar zu machen und es in einen passenden Kontext zu setzen.

Wettbewerb 2024

Mit dem Wettbewerb für das Jahr 2024 verfolgen wir weiterhin das Ziel, die klassische griechische Sprache wie auch die edle Kunst des Philosophierens bei jungen Leuten zu fördern.

Unsere Hoffnung ist, dass wir dadurch einen Beitrag zum guten Leben und zur Freude leisten können. Wir wollen, dass die Schulkenntnisse im Griechischen zur kreativen Gestaltung philosophischer Dialoge angewendet werden. Werden Sie in Gruppen von bis zu 7 Personen als griechische Philosophen tätig. Nehmen Sie als Ausgangspunkt eine wichtige, schwierige, lustige oder verrückte Fragestellung, und entwerfen Sie dazu einen philosophischen Dialog nach dem großen Vorbild von Platon! Bringen Sie diesen Dialog auf die Bühne und nehmen Sie ihn als Video auf (Videodauer etwa 5-10 Minuten)! Die Aussprache kann dabei sowohl die erasmische wie auch die neugriechische sein.

Helike Athanatos

Video: www.youtube.com/watch?v=eaT20RSp4pw

Die Uraufführung des Librettos als Theaterstück in altgriechischer Sprache im Hellenikon Idyllion am 14. Oktober 2015 mit SchülerInnen des Gymnasiums Husum

Zu Ehre der momentanen archäologischen Ausgrabungen um die im Jahr 373 v. Chr. versunkene Stadt Helike, nahe der Stadt Egion.

Inhaltsangabe

Das Libretto der Oper Helike Athtnatos (Helike unsterblich) beginnt in antiker Zeit mit der Geschichte eines Liebespaares, Diotima und Kleanthes, welches die Zerstörung seiner Heimatstadt Helike durch ein Erdbeben überlebt. Den dramaturgischen Wendepunkt stellt der Wechsel in die Gegenwart dar, in der ein Ausgrabungsteam unter der Leitung der Archäologin Dora nach der versunkenen Stadt sucht. Diese Suche wird durch ein neuzeitliches Erdbeben zwar erschüttert, doch bringt es im selben Moment einen Teil der Ruinen des Poseidon-Tempels und der Stadt zum Vorschein. Die Oper endet mit einer triumphalen Feier zu Ehren der Archäologie, der griechischen Heimat und der unsterblichen Liebe mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen.

Szenenbeschreibung

Szene 1: Es beginnt mit der Sitzung der Vertreter der Stadt Egion, die sich ganz in der Nähe der versunkenen Stadt Helike befindet, und potenziellen Geldgebern. Unter der Leitung der aus Egion stammenden Archäologin Dora wird darüber diskutiert, wo Helike genau untergegangen ist. Dora konnte mit ihren Argumenten die Vertreter der Stadt Egion von der kulturellen und touristischen Bedeutung Helikes überzeugen und sie dazu veranlassen, mit deren sofortiger Ortung und den Ausgrabungsarbeiten zu beginnen.

Szene 2: Die zweite Szene führt uns in die Vergangenheit Helikes. Im Mittelpunkt steht ein Liebespaar, Diotima und Kleanthes, das eine Opfergabe für Poseidon vorbereitet und auf dessen Altar niederlegt. Dabei handelt es sich um eine Amphore mit einem eingeritzten Liebestext des Paares. Anschließend machen sich die Liebenden auf den Weg zu einem philosophischen Symposium, zu dem sie eingeladen sind.

Szene 3: Dort wird ein Stück antiker Gastkultur vorgestellt, in die man durch eine philosophische Diskussion eingeführt wird, die sich mit der Frage nach der Aufgabe des Menschen im Leben beschäftigt. Muss er mehr dem Gemeinwohl Rechnung tragen oder eher den individuellen Wünschen? Die Fragen bleiben im Raum stehen.

Szene 4: Das Pärchen kehrt nach dem Symposium zu ihrem Häuschen zurück, das oberhalb der Stadt liegt. Es herrscht eine ruhige, sternenklare Nacht und beide besingen ihre Liebe. Plötzlich bebt die Erde. Es herrscht große Aufregung. Diotima und Kleanthes beschließen, den Menschen in der Stadt zu helfen. Es ist jedoch unmöglich, da die Stadt zugleich vom Wasser überflutet wird. Alle Menschen und Häuser gehen unter. Erschüttert und traurig vom Untergang ihrer Heimatstadt und wütend gegenüber Poseidon verlassen sie den Ort des Geschehens.

Szene 5: In der fünften Szene springen wir wieder zurück in die Gegenwart. Dora, die Archäologin, und die Vertreter der Stadt Egion haben sich erneut versammelt, um über die weitere Zukunft des Helike-Projekts zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt, die Meinungen kontrovers, als Steven, ein Geologe und Amateurarchäologe aus den USA, plötzlich mit einer antiken Münze in die Sitzung platzt, die an der vermuteten Stelle des untergegangenen Helike gefunden wurde. Auf ihr sind sowohl Abbildungen des Poseidonkopfes mit dem Wort Helike auf der Vorderseite, sowie sein Dreizack auf der Rückseite zu sehen. Vielleicht aus Helike selbst? Nun besteht große Hoffnung auf die baldige genaue Ortung Helikes!

Szene 6: Dora, Steven und ihre Mitarbeiter stehen in Mitten einer Ausgrabungsstelle mit antiken Funden. Es erscheinen die Geldgeber und Vertreter der Stadt Egion, um sich einen Überblick über den Stand der aktuellen Funde zu verschaffen. Die Investoren äußern den Unmut der Bürger über die bis jetzt zu wenig eindrucksvollen Ergebnisse und bedrängen Dora mit ihrer Ungeduld, worauf Dora energisch Widerstand leistet. In diesem Moment bebt plötzlich die Erde noch einmal. Schreirufe entstehen, eine Mauer stürzt ein und wie ein Wunder erscheinen völlig unerwartet Säulen des Poseidon-Tempels. Erstaunt rufen alle zusammen: „Ein Erdbeben hat Helike zerstört, ein Erdbeben hat es wieder zum Vorschein gebracht!“

Szene 7: An einem Abend nach dem Erdbeben, nachdem mitten in der Ausgrabungsstätte wo Statuen und Teile des Poseidon-Tempels emporkamen, wird ein Fest anlässlich der Wiederentdeckung Helikes veranstaltet. Es wird getanzt und gespeist bis ein Pärchen, das dem Paar Diotima und Kleanthes aus der Antike gleicht, über einen Gegenstand stolpert. Die beiden nehmen es in die Hand und stellen fest, dass es sich um eine Amphore handelt, auf der ein poetischer Liebestext eingeritzt ist. Jenes Gedicht, das Diotima und Kleanthes vor 2.500 Jahren auf der Amphore verewigten. Alle versammelten Gäste begutachten erstaunt die Amphore. Das Pärchen liest allen den Text laut vor. Alle rufen: „Helike Athanatos, Eros Athanatos“! Nun lädt die Archäologin Dora alle Vertreter der Stadt Egion sowie die mitwirkenden Gäste des Hellenikon Idyllions und dessen Leitung dazu ein, nun erst recht gemeinsam den großen Erfolg zu feiern.

Verwirklichung des Projektes

Andreas Drekis, Verfassung des Drehbuchs des Librettos
Dr. Franz Knappik, Verfassung der Texte für das Libretto in altgriechischer Sprache
Dr. Birger Hutzfeld, Szenische Bearbeitung
Gabriele Muhl, Regisseurin
Dora Katsonopoulou, Leiterin des Ausgrabungsprojektes Helike

Allgemeines

Ein einzigartiges Bildungs- und Kulturprojekt im Garten der Musen

Sprache als gelebtes Kulturerbe

Seit über 35 Jahren bringt dieses außergewöhnliche Seminar Menschen aus aller Welt zusammen,

die die altgriechische Sprache nicht nur studieren, sondern aktiv sprechen und erleben möchten.

Im Garten der Musen des Hellenikon Idyllion an der Nordküste der Peloponnes wird Altgriechisch

zu einer lebendigen Sprache des Austauschs, der Philosophie und der Begegnung.

Unter der Leitung von **Florian Feicht** lesen die Teilnehmenden Werke Homers sowie weitere

bedeutende Texte der griechischen Antike, diskutieren deren Inhalte in altgriechischer Sprache

und setzen sich mit den philosophischen Gedanken der klassischen Autoren auseinander. Das

Seminar richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Fortgeschrittene und

ermöglicht allen Teilnehmenden, ihre Sprachkenntnisse entsprechend ihres individuellen Niveaus

zu vertiefen.

Internationale Begegnung

Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrkräfte sowie kulturinteressierte Erwachsene aus

zahlreichen Ländern begegnen sich im Garten der Musen und entdecken, dass eine

jahrtausendealte Sprache auch heute noch als gemeinsames Kommunikationsmittel dienen kann.

Das gemeinsame Lesen, Sprechen und Philosophieren schafft eine besondere Form des

interkulturellen Austauschs und verbindet Menschen über Länder- und Generationengrenzen

hinweg.

Der Garten der Musen

Veranstaltungsort ist das **Hellenikon Idyllion**, eine musisch-kulturelle Bildungsstätte direkt am

Meer. Der schattige Garten mit seinen Traubenpergolen liegt nur wenige Schritte vom Strand

entfernt und bietet eine inspirierende Umgebung für Unterricht, Gespräche und kulturelle

Veranstaltungen.

Das Hellenikon Idyllion wurde von **Andreas Drekis** gegründet und fördert seit mehr als drei

Jahrzehnten internationale Bildungs-, Musik- und Kulturprojekte. Neben den Sprachseminaren

finden regelmäßig Konzerte, Vorträge, Lesungen und Begegnungen mit Künstlerinnen und

Künstlern statt. Ergänzt wird das Programm durch Exkursionen zu antiken Stätten sowie – wenn

möglich – den Besuch von Aufführungen in historischen Theatern.

Unterkunft und Förderung

Die Teilnehmenden wohnen in Zwei-, Drei- oder Vierbettzimmern mit Kochgelegenheit. Einzel- und

Doppelzimmer können nach Verfügbarkeit gegen Aufpreis gebucht werden.

Der Förderbeitrag umfasst die Unterkunft, den Unterricht sowie ein gemeinsames Essen während

des zweiwöchigen Seminars. Lehrkräfte erhalten nach Vereinbarung besondere

Förderkonditionen. Darüber hinaus können Schulklassen unter bestimmten Voraussetzungen

kostenfrei untergebracht werden, wenn sie das altgriechische Theaterstück **„Helike Athanatos“**

im Rahmen eines kulturellen Austauschprojekts aufführen.

Dieses Förderprogramm unterstreicht den Anspruch des Projekts, die altgriechische Sprache als

lebendiges kulturelles Erbe zu bewahren und zugleich den internationalen Austausch zwischen

jungen Menschen, Lehrkräften und Kulturinteressierten nachhaltig zu fördern.

Unterrichtskonzept und Lernmethoden

Altgriechisch als lebendige Sprache

Im Mittelpunkt des Seminars steht die praktische Anwendung der altgriechischen Sprache. Ziel ist

es, Altgriechisch nicht ausschließlich als Gegenstand philologischer Analyse zu vermitteln,

sondern als lebendige Sprache des Denkens, Sprechens und philosophischen Austauschs

erfahrbar zu machen.

Der Unterricht findet zweimal täglich in kleinen Lerngruppen statt. Gemeinsam werden

ausgewählte Werke der antiken Literatur gelesen, sprachlich erschlossen und in ihrem

historischen sowie philosophischen Zusammenhang diskutiert. Die Teilnehmenden beschäftigen

sich unter anderem mit Texten Homers sowie bedeutenden Werken der klassischen griechischen

Philosophie und Literatur.

Besonderer Wert wird darauf gelegt, die Sprache aktiv anzuwenden. Gespräche, Diskussionen

und philosophische Dialoge werden – entsprechend dem jeweiligen Sprachniveau – zunehmend in

Altgriechisch geführt. Dabei entsteht eine Lernatmosphäre, in der Sprache nicht nur analysiert,

sondern unmittelbar erlebt wird.

Lernen ohne Leistungsdruck

Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Anfängerinnen und Anfänger sowie an

Fortgeschrittene. Niemand muss bereits fließend Altgriechisch sprechen. Neue Teilnehmende

können zunächst zuhören, beobachten und sich schrittweise in die Gespräche einbringen.

Durch diese offene und unterstützende Lernform entwickeln viele Teilnehmende innerhalb kurzer

Zeit die Fähigkeit, sich auf Altgriechisch auszudrücken und philosophische Gedanken in der

Sprache der antiken Autoren nachzuvollziehen.

Philosophie als gelebte Praxis

Das gemeinsame Lesen antiker Texte dient nicht allein dem Spracherwerb. Im Mittelpunkt stehen

ebenso die zeitlosen Fragen nach Ethik, Gerechtigkeit, Glück, Gemeinschaft und einem

gelungenen Leben.

Die philosophischen Gespräche knüpfen an die Tradition der platonischen Akademie an. Die

Teilnehmenden setzen sich aktiv mit den Gedanken von Homer, Platon, Aristoteles und weiteren

klassischen Autoren auseinander und übertragen deren Ideen auf aktuelle Fragestellungen der

Gegenwart.

So verbindet das Seminar sprachliche Bildung, philosophisches Denken und interkulturellen

Dialog zu einer ganzheitlichen Lernerfahrung, die das kulturelle Erbe der Antike lebendig erhält

und zugleich neue Perspektiven für die Gegenwart eröffnet.

Ein Ort lebendigen Kulturerbes

Eine einzigartige Lern- und Begegnungsstätte

Das Seminar findet im **Hellenikon Idyllion**, dem sogenannten **Garten der Musen**, an der

Nordküste der Peloponnes statt. Die Bildungs- und Kulturstätte liegt unmittelbar am Meer und

verbindet die natürliche Schönheit der griechischen Landschaft mit einer Atmosphäre der Ruhe,

Kreativität und geistigen Auseinandersetzung.

Der weitläufige Garten mit seinen Obstbäumen, Olivenhainen, Blumen und schattenspendenden

Traubenpergolen bildet den Mittelpunkt des gemeinsamen Lebens. Nur wenige Meter vom Strand

entfernt entstehen hier Gespräche, philosophische Diskussionen und kulturelle Begegnungen in

einer Umgebung, die seit Jahrhunderten mit der Geschichte Griechenlands verbunden ist.

Ein Raum für Bildung und Kultur

Das Hellenikon Idyllion versteht sich als weit mehr als eine Unterkunft. Seit seiner Gründung durch

**Andreas Drekis** ist es eine internationale Begegnungsstätte für Menschen, die sich für

Sprache, Philosophie, Musik, Theater und die klassischen Künste interessieren.

Neben den Sprachseminaren finden regelmäßig Konzerte, Lesungen, Vorträge sowie musikalische

und künstlerische Veranstaltungen statt. Dadurch entsteht ein lebendiger Austausch zwischen

Wissenschaft, Kunst und Kultur, der weit über den Unterricht hinausreicht.

Lernen im historischen Kontext

Die Lage des Hellenikon Idyllion ermöglicht Exkursionen zu bedeutenden Stätten der antiken Welt.

Je nach Programm besuchen die Teilnehmenden historische Theater, archäologische

Ausgrabungen sowie weitere Orte des griechischen Kulturerbes. Diese unmittelbare Begegnung

mit den Ursprungsorten der antiken Kultur vertieft das Verständnis der gelesenen Texte und macht

Geschichte unmittelbar erfahrbar.

Gemeinschaft und Gastfreundschaft

Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist das gemeinschaftliche Leben während des Aufenthalts.

Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche, kulturelle Veranstaltungen und spontane philosophische

Diskussionen schaffen eine offene Atmosphäre, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft

miteinander ins Gespräch kommen.

Diese Verbindung aus sprachlicher Bildung, kultureller Praxis, Gastfreundschaft und

internationalem Austausch macht den Garten der Musen zu einem außergewöhnlichen Ort, an

dem das immaterielle Kulturerbe der griechischen Sprache und Philosophie nicht bewahrt,

sondern aktiv gelebt und an kommende Generationen weitergegeben wird.

Internationale Begegnung und kultureller Austausch

Menschen aus aller Welt im Dialog

Das Seminar vereint Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrkräfte sowie kulturinteressierte

Erwachsene aus zahlreichen Ländern. Unabhängig von Alter, Herkunft oder sprachlichem

Hintergrund verbindet sie das gemeinsame Interesse an der altgriechischen Sprache, der

Philosophie und der klassischen Kultur.

Die gemeinsame Arbeit an den antiken Texten schafft eine außergewöhnliche Form der

Verständigung. Altgriechisch wird dabei nicht nur als historische Sprache vermittelt, sondern dient

als gemeinsames Kommunikationsmittel, das Menschen verschiedener Nationen miteinander

verbindet.

Interkulturelles Lernen durch gemeinsame Erfahrungen

Das Zusammenleben im Garten der Musen fördert den kulturellen Austausch weit über den

Unterricht hinaus. Während gemeinsamer Mahlzeiten, Gespräche, Exkursionen und kultureller

Veranstaltungen entstehen Freundschaften und internationale Netzwerke, die häufig über viele

Jahre bestehen bleiben.

Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Perspektiven kennen und erleben, wie Sprache,

Philosophie und Kultur Brücken zwischen Menschen verschiedener Länder schlagen können. Der

Austausch stärkt gegenseitigen Respekt, Offenheit und das Verständnis für gemeinsame

europäische und weltweite Kulturtraditionen.

Begegnung mit der griechischen Kultur

Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist der unmittelbare Kontakt mit der heutigen

griechischen Kultur. Durch Begegnungen mit griechischen Schülerinnen und Schülern,

Studierenden, Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Gemeinsame kulturelle Veranstaltungen, philosophische Gespräche, musikalische Abende und

Theateraufführungen ermöglichen einen intensiven Austausch, der die antike Tradition mit dem

heutigen kulturellen Leben Griechenlands verbindet.

Bildung als Grundlage für Verständigung

Das Projekt versteht Bildung nicht allein als Wissensvermittlung, sondern als Grundlage für

gegenseitiges Verständnis und friedliche internationale Zusammenarbeit. Die gemeinsame

Beschäftigung mit den Werken der griechischen Antike eröffnet neue Perspektiven auf aktuelle

gesellschaftliche Fragen und macht deutlich, dass die Ideen von Demokratie, Philosophie und

Humanismus bis heute Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander verbinden.

Durch diese Verbindung von Sprache, Kultur und persönlicher Begegnung leistet das Seminar

einen nachhaltigen Beitrag zum internationalen kulturellen Dialog und zur Bewahrung des

gemeinsamen geistigen Erbes Europas.Kunst, Musik und Theater als lebendige Kulturpraxis

Die Verbindung von Sprache und Kunst

Das Projekt versteht die altgriechische Sprache nicht nur als Gegenstand wissenschaftlicher

Auseinandersetzung, sondern als Ausdruck einer lebendigen Kultur. Deshalb werden

Sprachunterricht, Philosophie, Musik, Theater und Literatur bewusst miteinander verbunden. Die

Teilnehmenden erleben die Antike als Einheit von Sprache, Kunst und Denken – ganz im Sinne der

griechischen *Paideia*, der ganzheitlichen Bildung.

Musikalische und kulturelle Begegnungen

Während des Seminars bereichern Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger sowie

weitere Kulturschaffende das Programm mit Konzerten, Vorträgen und künstlerischen

Darbietungen. Diese Veranstaltungen schaffen einen inspirierenden Rahmen für den Austausch

zwischen den Teilnehmenden und fördern das Verständnis für die enge Verbindung von Musik,

Dichtung und Philosophie in der griechischen Kultur.

Der Garten der Musen wird so zu einem Ort, an dem Lernen und kulturelles Erleben

ineinandergreifen. Die gemeinsamen Abende laden dazu ein, klassische Werke neu zu entdecken

und Kultur als gemeinschaftliches Erlebnis zu erfahren.

Theater als Vermittler des antiken Erbes

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem antiken Theater. Je nach Programm besuchen die

Teilnehmenden historische Theaterstätten oder erleben Aufführungen klassischer Werke in ihrem

ursprünglichen kulturellen Umfeld. Dadurch wird die Bedeutung des Theaters als zentraler

Bestandteil der griechischen Kultur unmittelbar erfahrbar.

Darüber hinaus erhalten Schulklassen und Studierendengruppen die Möglichkeit, selbst

altgriechische Theaterstücke aufzuführen. Das gemeinsame Proben und Spielen fördert nicht nur

die Sprachkompetenz, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und ein vertieftes Verständnis der

antiken Literatur.

Kultur als gemeinsames Erlebnis

Die Verbindung von Sprache, Philosophie, Musik und Theater schafft eine einzigartige

Lernatmosphäre, in der Wissen nicht ausschließlich vermittelt, sondern gemeinsam erlebt wird.

Die kulturellen Aktivitäten ergänzen den Unterricht auf natürliche Weise und machen das Seminar

zu einer ganzheitlichen Erfahrung, die weit über den klassischen Sprachunterricht hinausgeht.

So entsteht ein lebendiger Zugang zum kulturellen Erbe Griechenlands, der Vergangenheit und

Gegenwart miteinander verbindet und die antiken Traditionen für heutige Generationen erfahrbar

macht.

Der Seminaralltag

Lernen, Leben und Philosophieren

Ein Tagesablauf im Rhythmus der Antike

Das Seminar verbindet intensive sprachliche Arbeit mit Erholung, kulturellen Begegnungen und

gemeinschaftlichem Leben. Der Tagesablauf orientiert sich an den klimatischen Bedingungen

Griechenlands und schafft Raum für konzentriertes Lernen ebenso wie für persönliche Reflexion

und kulturellen Austausch.

An den Werktagen finden zwei Unterrichtseinheiten statt – am Vormittag und am späten

Nachmittag. Dazwischen bleibt ausreichend Zeit für Erholung, Gespräche, individuelle Studien,

das gemeinsame Leben im Garten der Musen oder den Aufenthalt am unmittelbar angrenzenden

Meer.

Lernen durch Dialog

Der Unterricht basiert auf dem gemeinsamen Lesen, Übersetzen und Interpretieren antiker Texte.

Im Mittelpunkt stehen der sprachliche Austausch und das philosophische Gespräch. Die

Teilnehmenden entwickeln ihre Ausdrucksfähigkeit schrittweise weiter und wenden das

Altgriechische zunehmend aktiv in Dialogen und Diskussionen an.

Die Lehrveranstaltungen orientieren sich an den Interessen und dem Kenntnisstand der Gruppe.

Dadurch entsteht eine offene Lernatmosphäre, die eigenständiges Denken, kritische Reflexion

und gegenseitiges Lernen fördert.Gemeinschaft als Teil des Lernens

Das gemeinsame Leben außerhalb des Unterrichts ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.

Mahlzeiten, Spaziergänge, Gespräche unter den schattigen Pergolen oder gemeinsame Besuche

kultureller Veranstaltungen schaffen vielfältige Gelegenheiten, die Sprache in ungezwungener

Atmosphäre anzuwenden und internationale Kontakte zu vertiefen.

Viele philosophische Gespräche entstehen spontan – am Strand, im Garten oder während

gemeinsamer Ausflüge. Dadurch wird deutlich, dass Sprache und Denken nicht auf den Unterricht

beschränkt sind, sondern den gesamten Alltag begleiten.

Ein nachhaltiges Bildungserlebnis

Die Verbindung aus sprachlicher Praxis, philosophischem Austausch, kulturellen Aktivitäten und

gemeinschaftlichem Leben macht das Seminar zu einer außergewöhnlichen Lernerfahrung. Viele

Teilnehmende berichten, dass sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitern, sondern auch neue

Perspektiven auf Kultur, Bildung und das eigene Denken gewinnen.

Das Seminar versteht Lernen als einen ganzheitlichen Prozess, in dem Wissen, persönliche

Entwicklung und kulturelle Begegnung untrennbar miteinander verbunden sind.

Genauere Informationen zum aktuellsten Stand der Ausgrabungen Helikes erfahren Sie auf der speziell eingerichteten Website des Archäologischen Projekts http://www.helikeproject.gr/

Unsere erste Einladung im Jahr 1992:

ΕΚΦΡΑΣΙΣ ΤΩΝ ΕΝ ΤΗΣ ΠΑΛΑΙΑΣ ΓΛΩΤΤHΣ ΑΣΚΗΣΙ ΣΥΝΤΥΧΟΝΤΩΝ

Διαλεγόμενοι καὶ περὶ τῶν καθ‘ ἑκάστην τὴν ἡμέραν πραγμάτων καὶ φιλοσοφοῦντες αὖθις χρῆσθε τῇ φωνῇ τῇ τῶν πάλαι Ἑλλήνων διάγοντες ἐν τῷ Ἑλληνικῷ Εἰδυλλίῳ τῷ ἐν τοῖς Σελιανιτίκοις Αἰγιαλοῦ.

Τούτων τῶν ξένων ὁ ἐπιστάτης ἐστὶν ὅδε·
Andreas Drekis
Idyllion Hellenikon
GR – 25100 Selianitika / Egion
Tel. 0030/691/7 24 88
Fax 0030/691/7 27 91

Ἴσως μὲν ἤδη ἀκηκόατε, ὅτι διάλογοι Ἑλληνικοὶ πέρυσιν ἐγένοντο ἐν τῷ καλουμένῳ Ἑλληνικῷ Εἰδυλλίῳ, ὧν οἱ μετέχοντες Ἕλληνές τε καὶ Γερμανοὶ ἤσκουν ἀπὸ στόματος ἱέναι τὴν φωνὴν τὴν τῶν πάλαι Ἑλλήνων. Ἔστι δὲ τὸ εἰδύλλιον τοῦτο οἰκήματα ἀναπαυστήρια ἐν τοῖς Σελιανιτικοῖς τῆς Ἑλλάδος· τὰ δὲ Σελιανιτκὰ κώμη ἐστίν, ἥ κεῖται ἐν τῇ Πελοποννήσῳ, ἐπίκειται δὲ τῷ Κορινθιακῷ κόλπῳ κατὰ Αἴγιον τῆς Αἰγιαλείας, ἀπέχει δ‘ ἀπὸ τῶν Πατρῶν ὡς ἕξ παρασσάγγας. Οὗτος οὖν ὁ τόπος ἐπικαιρότατός ἐστι πᾶσιν, ὅσοι μέλλουσιν ἡμερησίαν ὁδὸν προσελθόντες εἰς τὰ πέριξ ἐπισκέψεσθαι τὸυς ἀρχαίους τόπους, οἷον τούς τε Δελφοὺς καὶ τὴν Ὀλυμπίαν καὶ τὴν Ἐπίδαυρον καὶ τὴν Μυκήνην, ἢ πλοιαρίῳ χρώμενοι πλεύσεσθαι πρὸς τὰς ἐγγὺς νήσους ἢ πορεύσεσθαι πρὸς τὰς λίμνας καὶ τοὺς ποταμοὺς τοὺς ἐν τοῖς ὄρεσιν τοῖς τῆς Πελοποννήσου. Ἔστι τ‘ εὐπόρως ἀφικέσθαι ἐπὶ τὰ Σελιανιτικὰ τῷ πορθμείῳ ἢ τῇ ἁμαξοστοιχίᾳ ἢ τῷ ἀεροπλάνῳ. 

Ἐπειδὴ τοίνυν αὕτη ἡ παραλία οὕτως εὔξενός ἐστι καὶ μουσικωτάτη, Ἕλληνί τινι ὄνομα Ἀνδρέᾳ Δρεκίδι, ὅς φιλόξενός τε καὶ μεγαλοπρεπής ἐστι τὸν Ἀττικὸν τρόπον. ᾠκοδομηκότι τὰ ἀναπαυστήρια οἰκήματα τὰ ἐν τῇ εἰκόνι καὶ μισθοῦντι αὐτὰ ξένοις ἐκεῖ βουλομένοις ἀναπαύεσθαι ἐπῆλθε πρῶτον μὲν καλεῖν πρὸς ἑαυτὸν κρουματοποιούς θ‘, ὧν οἱ μὲν ἦσαν κατ‘ ἐμπειρίαν μουσικοί, οἱ δὲ κατὰ τέχνην, καὶ ᾠδούς, οἳ ἐν τῷ κήπῳ τῷ μεταξὺ τῶν οἰκοδομημάτων ἐν μέσῳ ὄντι κρούσουσι καὶ ᾄσονται ὡς τέρψοντες τοὺς παρόντας, ὕστερον δὲ καὶ φιλοσόφους, οἳ φιλοσοφικὰς διατριβὰς παρέξουσι τοῖς συνοῦσιν. Ἐπεὶ δὲ καὶ τοῦτο οὐκέτι ἤρκει αὐτῷ ἅτε ἐν τοῖς μάλιστα θαυμάζουσι τὰ ἀρχαῖα τὰ τῶν Ἑλλήνων, μετεπέμψατο ἐπαΐοντας περὶ τοῦ ἱέναι τὴν Ἀττικὰν τὴν παλαιὰν φωνήν, οἳ ἐν τῷ κήπῳ καθήμενοι καὶ ἀττικιστὶ διαλεγόμενοί τε περὶ τῶν καθ‘ ἑκάστην τὴν ἡμέραν πραγμάτων καὶ φιλοσοφοῦντες περὶ τὰ τοῦ Πλάτωνος ἀλλήλοις διὰ φιλίας ἴασιν καὶ Ἐπικουρείως χρήσονται. Ἔστι γὰρ παραβάλλειν τὰς συνουσίας τὰς παρὰ Ἀνδρέᾳ Δρεκίδι γιγνομένας πρὸς τοὺς Ἐπικουρείους, ἐπεὶ διελεγόμεθα ἐν κήπῳ μεστῷ δένδρων μάλ‘ ἀμφιλαφῶν τε καὶ ὑφηλῶν, ἐν οἷς τέττιγες ᾄδοντες ἐτύγχανον. 

Οἱ οῦν ἐκεῖσε ἐλθόντες ἐν τοῖς οἰκίσκοις μονάδην ἢ ἐν πολυκλίνοις οἰκιδίοις κατ‘ ἐνίους οἰκοῦντες καθ‘ ἡμέραν ἀμφὶ ἀγορὰν πλήθουσαν ἐξιόντες καὶ ὑπὸ τῇ τῆς ἀπίου σκιᾷ καθήμενοι περὶ τὴν ἐν τῷ κήπῳ τράπεζαν μετεῖχον τῶν Ἑλληνικῶν διαλόγων τευτάζοντες περὶ τὴν χρῆσι τὴν τῆς Ἑλληνικῆς φωνῆς διδασκόμενοι ὑπο τοῦ διδασκάλου, ὅπως δεῖ ἀσπαζεσθαί τ‘ ἀλλήλους καὶ ἐρωτᾶν τοὺς ἄλλους, τί αὐτοῖς ὄνομά ποτ‘ ἐστί, τί πράττουσιν, τί πάσχουσιν, εἰ ἤδη ἐπίστανται ἀπὸ στόματος ἑλληνίζειν, καὶ ὅπως δεῖ αὐτὸς χαίρειν κελεύειν. Μετὰ δ‘ δύο ὥρας, καθ‘ ἃς ὁ διδάσκαλος κατὰ σμικρὸν ἔπος πρὸς ἔπος ποιούμενος τὴν συνουσίαν εἴθιζε τοὺς συνόντας ἐνίους λόγους ἑλληνιστὶ ποιεῖσθαι πρὸς ἀλλήλος, τελευτὴν ἐπιθέντες τῇ διδασκαλίᾳ καὶ ἐσχόλαζον διὰ τὸν καῦμα εἰς τὴν δίαιταν, οἱ μὲν ὑπὸ κόπου κατεχόμενοι ἐκάθευδον οὐκ ἀνεχόμενοι τὰ ἰσχυρὰ θάλπη, οἵ δ εὐήλιοι κατὰ τὸν κῆπον εἰληθεροῦντεσ ἔκειντο ἐπὶ κλίναις, οἱ δ‘ ἐκολύμβων ἐν τῇ ἐγγὺς θαλάττῃ ἢ παρηλίαζον ἢ περιπατοῦντες διὰ τῶν Σελιανιτικῶν τῆς κώμης ἠγόραζον τά τ‘ ἐπιτήδεια καὶ τὰ μνημόσυνα καὶ τὰ εἰκονικὰ ἐπιστολίδια ὡς πέμψοντες πρὸς τοὺς οἴκοι. 

Ἔτι τοίνυν ἑκάστης τῆς ἡμέρας παρείχετο πρὸς ἑσπέραν ἑτέρα διδασκαλία ἀπὸ τῆς πέμπτης ὥρας μέχρι τῆς ἑβδόμης, καθ‘ ἣν ἔδει ἕνα ἕκαστον διηγεῖσθαι διὰ πλειόνων, ἃ δι‘ ἡμέρας ἐποίησεν. Ἔτι δ‘ ἀνεγιγνώσκομεν τὰ γεγραμμένα τὰ τοῖς πάλαι Ἕλλησι καὶ ἐξηγούμεθα τὸν Πλάτωνος διάλογον τὸν Εὐθύφρονα ἐπιγεγραμμένον – καίτοι – τό γε θαυμαστότατον – οἱ διάλογοι οὐκ ἦσαν δυσχερεῖς, ἀλλὰ πολλάκις ἐπὶ το παιγνιδῶδες ἐξενίκων. 

Ἐπεὶ δὲ συνεσκότασε καὶ τὸ πνῖγος ἠπιώτερον ἐγένετο, τοτὲ μὲν παραλιάσαντες καὶ εἰς πανδοκεῖον καταλύσαντες εὐωχούμεθα ἐπὶ δείπνου ἀττικίζοντες πανδοκευτρίας θαυμαζούσης, τίς ποτέ ἐστιν ἡ τῶν καταλυτῶν διάλεκτος, τοτὲ δ‘ ἐν τῷ τοῦ Ἀνδρέα κήπῳ ἐτερπόμεθα ἀκούοντες θεολόγου διαλεγομένου ἢ ἐψυχαγωγούμεθα ὑπὸ μουσικῶν καὶ ὑποκριτῶν· Ἠκούομεν μὲν γὰρ κιθαριζόντων τε καὶ αὐλούντων, ποιήματα δὲ μεμελοποιημένα τῆς τε Σαπφοῦς καὶ τοῦ Ἀλκαίου καὶ τοῦ Θεόγνιδος, Βαρβάρας δὲ Λουθῆρος μονῳδούσης μελῳδίαν τὴν τοῦ μουσικοῦ δράματος τοῦ περὶ Ὀρφέως κα ὶΕὐρυδίκης, οἱ δ‘ ἀττικίζοντες αὐτοὶ ὑπερκρίναντο τὰ περὶ Λυσίαν καὶ Πείσωνα τὰ κείμενα παρὰ Λυσίᾳ ἐν τῷ δωδεκάτῳ λόγῳ. 

Καὶ τέλος μὴν ἡμεῖς ἅπαντες ἐξοδεύσαντες κοιναυτοκινήτῳ καὶ διὰ στενῆς καὶ ἑλικοειδοῦς ὁδοῦ πορευόμενοι ἀνέβημεν ἐπὶ ἀρχαῖον θέατρον ὀλίγον πρὸ τούτων ἀνεσκαμμένον, κείμενον δ‘ ἐφ‘ ὑψηλοῦ λόφου, περιεχόμενον δ‘ ὄρεσι, ἀφεστῶσαν τῆς θαλάττης οὐ πολύ, ὥστ‘ ἀπὸ τοῦ ἄκρου καθορᾶν τὴν θάλατταν. ἔνθα δὴ θαυμάζοντες τὸ κάλλος τὸ τοῦ τε τόπου καὶ τῶν πέριξ ἐκαθήμεθα ἐπὶ τοῖς λιθίνοις βάθροις καὶ ἑσπέρας ἤδη ἐπιγιγνομένης κνεφαῖοι διὰ σιγῆς ἀπελαύομεν τῶν τε μουσιζόντων καὶ τῶν ῥαψῳδούντων στίχους Σοφοκλέους και λόγους Ἰσοκράτους. 

Ταῦτα μὲν οὖν οὕτως ἐγένετο. Ἐπεὶ δ‘ αὖ τῇ τελευταίᾳ τῶν συνουσιῶν ἐγίγνετο τὸ ἐπὶ τέλος δεῖνον, πάντες ἐν τῷ καπηλείῳ τῷ ἐγγὺς τοῦ Ἀνδρέα κήπου ἱλαρῶς διατρίβοντες διὰ τέλους τοὺς λόγους ἐποιοῦντο ἀττικιστὶ φιλίας συνάπτοντες πρὸς ἀλλήλους, οἱ Ἕλληνες πρὸς τοὺς ἀλλοδαπούς, οἷον τοὺς Αὐστριακοὺς καὶ τουὺς Βέλγας καὶ τοὺς Γερμανοὺς καὶ τοὺς Ἰταλούς, οἱ αὖ ἀλλοδαποὶ πρός τοὺς Ἕλληνας. 

Ἐπεὶ οὖν μόνιμός ἐστιν ἡ περὶ τὰ Ἑλληνικὰ σπουδὴ καὶ βέβαιος, ὁ Ἀνδρέας Δρεκὶς καὶ τῆτες κατασευάσει τὰ συνέδρια τὰ τοῦ ἀττικίζειν εὖ εἰδώς, ὅτι οἱ ἐπαΐοντες περὶ τοῖν ἀρχαίαιν φωναῖν οἵ τ‘ ἐν τῇ Γερμανίᾳ καί οἱ ἄλλοθι λιπαρῶς ἔχουσι περεῖναι τῇ τοῦ ἀττικίζειν διδαχῇ. Αἱ οὖν συνουσίαι αἵ ἐν τῇ περὶ τὰ Σελιανιτικὰ χώρᾳκατὰ τὰ προειρημένα γενήσονται μὲν τοῦ ἐπιγιγνομένου θέρους τῷ Μεταγειτνιῶνι μηνὶ τοῦ τρίτου ἐνιαυτοῦ τῆς ἑξακοσιοστῆς καὶ ἐνενηκοστῆς καὶ τρίτης Ὀλυμπιάδος, ἄρξονται δ‘ ὀγδόῃ ἱσταμένου, τελευτήσονται δὲ τετάρτῃ μετ‘ εἰκάδα τοῦ αὐτοῦ μηνός, ὥσθ‘ ἠμᾶς δώδεκα ἑξῆς ἡμέρας συνάψειν μελετῶντας τὸ ἀττικιστὶ διαλέγεσθαι.

Καὶ αὖθις ἐξὸν δὶς τῆς ἡμέρας μετέχειν τῆς δυοῖν ὥραιν διδασκαλίας οἱ παρόντες διαμελετήσουσι ἱέναι μὲν ἀπὸ στόματος τὴν Ἀττικὴν τὴν παλαιὰν φωνὴν κατὰ τὴν προφορὰν τὴν τῆς τετάρτης ἑκατονταετηρίδος τῆς πρὸ Χριστοῦ, ἣν ἐρευνήσας οὕτως ἀποκατέστησεν Ἀλλὴν ὁ σοφιστὴς ὁ τῆς Ἀκαδημείας τῆς ἐν Καμβρίδγῃ τῆς Βρεττανίας ὥστε μάλα διαφέρει καὶ τῆς Ἐρασμικῆς καὶ τῆς τῶν νῦν Ἑλλήνων – ἐκ τούτου δῆλόν ἐστιν, ὅτι καὶ τοὺς ῞Ελληνας καὶ τοὺς ἄλλους δεήσει μεταλλάττειν τὴν κοινὴν ἐκφοράν – , συστήσαντες δ‘ ἐκ τῶν ὀνομάτων καὶ τῶν ῥημάτων τῆς ἀρχαίας φωνῆς λέξεις καινὰς χρῆσθαι ἐπὶ τὸ συντιθέναι τῶν καινῶν πραγμάτων τὰ ὀνόματα. Αὐτοῖς δ‘ αὖ, εἰ βούλοιντο ἐξερευνᾶν λέξιν τινά, ἐξείη ἂν φυλαττομένοις ὑπὸ τοῦ προστάτου καθ‘ ἕνα χρῆσθαι ὀλίγον τι τῷ συμπαγεῖ δίσκῳ τῷ τῆς Καλιφορνικῆς Ἀκαδημείας, ἐν ᾧ ἔνεστι πάντα τὰ γεγραμμένα τά τε τοῖς πάλαι Ἕλλησι καὶ τοῖς Βυζαντίοις.

Τίσι δ‘ αὖ συμβολεύω τοῖς ἑλληνίζοισιν εἰς λόγους ἐλθεῖν; Ῥᾷστά γέ τοι καὶ ἀνυσιμώτατα παραγένοιντο ἂν οἱ ἤδη ἔχοντες ἁμῶς γέ τως ἐπιστήμην τῆς Ἑλληνικῆς φωνῆς, ὅτι καὶ ῥᾴδιοι κατὰ σύνταξιν λόγοι περιέχουσι δυσκαταμαθήτους μορφὰς τῆς τε συζυγίας καὶ τῆς τῶν ὀνομάτων κλίσεως. Καίτοι γ‘ ὅστις ἄπειρος ἔτι ὢν τῶν Ἑλληνικῶν διαλόγων σπουδάζειν ἐθέλει περὶ τὰ στοιχεῖα τὰ τῆς Ἑλληνικῆς φωνῆς οὕτος μετεχέτω τῆς στοιχειώσεως, ἣν παρέξει γυνή τις Ἑλληνὶς διδάσκαλος οὖσα τῆς τῶν πάλαι φωνῆς. Κἀγὼ τοῦτο πέπεισμαι ὅπως ἅπαντες οἱ παραγεγενημένοι καὶ τῆτες παρέσονται ἅτε τῆς τῶν διαλόγων μεγαλοπρεπείας θελγούσης τὸν νόημα αὐτῶν.

Τούτων μὲν δὴ μέχρι τούτου· νῆν δὲ διηγήσομαι πρὸς ὑμᾶς, πῶς ἐκεῖσε πορεύσεσθε· τῶν μὲν οὖν ἀεροπλάνῳ ἀπαιρόντων ἐκ τῆς Γερμανίας ἢ ἄλλοθέν ποθεν εἰς τὸν Ἑλλάδα καὶ καταράντων Ἀθήναζε ἢ ἐπὶ τὸν ἐν Ἀράξῳ ἄερολιμένα καί ἀποβάντων ἀπὸ τοῦ ἀεροπλάνου οἱ μὲν εἰσβάντες εἰς μετακομιστικὴν ἅμαξαν πορευέσθων εἰς τὰ Σελιανιτικά· οἱ δ‘ ἐλθόντες ἐπὶ τὸν κοιναυτοκινητικὸν σταθμὸν τὸν εἰς τὴν Πελοπόννησον καί εἰσβάντες εἴς τι τῶν καθ‘ ὥραν κοιναυτοκινήτων ὀχείσθων εἰς τὸν Αἴγιον τὴν πόλιν· ὅθεν δὴ μισθωσάμενοι μετακομιστικὴν ἅμαξαν ὡσαύτως ἀπιόντων ἐπὶ τῶν Σελινιτικῶν. Οἱ δὲ αὖ ἐκ τῆς Ἰταλίας περαιώμενοι εἰς τὴν Ἑλλάδα καὶ κατακολπίσαντες εἰς τὰς Πάτρας τὸν προειρημένον τρόπον ἀφικέσθων παρὰ Ἀνδρέαν Σελιανιτικάδε. Ἀλλὰ μή γε κατοκνήσητε καὶ μακρὰν ὁδὸν πορεύεσθαι πρὸς τοὺς ἐν Σελιανιτικοῖς Ἕλληνας τοὺς διδάσκειν τι χρήσιμον ἐπαγγελλομένους.

Τέλος δὲ καὶ περὶ χρημάτων ὁ λόγος ἔστω· τοὺς μὲν γὰρ μαθητὰς καὶ τοὺς φοιτητὰς δέησει τετταράκοντα καὶ διακοσίους σίγλους Γερμανικοὺς τελέσαι ὑπὲρ τῆς διδασκαλίας, τοὺς δ‘ ἄλλους ἐνενήκοντα καὶ διακοσίους. Αὕτη θ‘ ἡ τιμὴ περιέχει καὶ τὴν δαπάνην τὴν περὶ τά τε βιβλία τὰ πρὸς τὴν διδαχὴν καὶ τὰ τῶν λέξεων συγγράμμαθ‘, ἃ προῖκα παραλήψονται οἱ τὰ δίδακτρα καταθέντες. 
Ἔτι τοίνυν τελευτῶν δέομαι ὑμῶν τήνδε τὴν προτρεπτικὴν σελίδα διαδιδόντας ἐν ταῖς τῶν εὖ φρονούντων διατριβαῖς ἐπάγεσθαι ὡς πλείστους εἰς τὴν ὁμιλίαν τὴν τῶν Ἀττικιστῶν.
Ἔγραψε τοῦτον τὸν λόγον ὁ διδάξων τὴν τοῦ ἑλληνίζειν τέχνην Θωμᾶς Ἀλώπεκος οὗ ἐστιν ὁ τόπος ὁ τῆς οἰκήσεως ὅδε· Thomas Fuchs, Geiststraße 12/601, D – 06108 Halle/Saale. Hier sehen Sie ein Video von Schülern, die im Rahmen eines Wettbewerbs im letzten Jahr einen wundervollen Dialog auf altgriechisch geführt haben. Die Gewinner des Wettbewerbs sprachen über Aristoteles Frage nach dem bestmöglichen Leben:

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